Toungh Cleaner


Zungenreinigung


Mundgeruch hat seinen Ursprung zu 90 % im Mundraum. Nur selten sind Probleme im Magen oder anderen Organen dafür verantwortlich. Studien zeigen, dass besonders häufig bakterielle Beläge auf der Zunge zu intensivem Mundgeruch führen. Sie stören das empfindliche bakterielle Gleichgewicht im Mundraum, fördern so den Zahnbelag und können den Geschmackssinn stören. Aus hygienischen und praktikablen Gründen (zu lange Borsten, Würgereiz etc.) ist die Zahnbürste zur Entfernung von Zungenbelägen nicht empfehlenswert. Der remos Zungenreiniger ist aus Edelstahl oder Kupfer gefertigt und besonders effektiv.

Ölziehen zur Reinigung und Entlastung

Bereits seit mehreren Jahrhunderten ist das Ölziehen ein wichtiger Bestandteil der Ayurvedischen Medizin, der sogenannten "Mutter der Medizin". Ölschlürfen oder Ölkauen sind weitere gängige Bezeichnungen für diese besondere Art der Reinigung. Auch in der TCM, tibetischen Medizin aber auch in der russischen Volksmedizin ist das Ölziehen eine wichtige gesundheitsfördernde Maßnahme zur Reinigung auf seelischer, körperlicher und geistiger Ebene.

In den 1980er Jahren wurde das Ölziehen durch den ukrainischen Arzt Dr. Fedor Karach als Me­thode zur Gesundheitspflege auch im Westen allmählich bekannt. Seine Erfahrung, Erfolge aber auch die sehr einfache Methode überzeugten. Ziel der Anwendung ist es, die körpereigene Entgiftung zu unterstützen. Bei Menschen ist der Körper oft mit dem "Aufräumen" über­fordert. Schlacken aber auch anderer belastender "Müll" kann nicht mehr adäquat ausgeschieden werden.

Insbesondere die Leber, aber auch der Darm, die Atmung und die Haut kommen als Aus­scheidungsorgane an ihre Leist­ungs­­grenzen. Spätestens, wenn der Darm - die Wurzel der Gesundheit - nicht mehr klarkommt, ist das Wohlbefinden gestört (z.B. Bläh­ungen, Völle­gefühl). Auch Haut (unreine Haut, Pickel, Furun­kel), Schleim­häute (z.B. Mundschleimhaut Aphten)  und oder Atem (schlechter Atem) reagieren auf diese Belastung.

Was hat jetzt der Mund bzw. die Mundschleimhaut mit der Entgiftung zu tun?

 Vorwiegend über Nacht werden deutliche Mengen an unterschiedlichen Kör­per­giften (u.a. auch Schwer­me­tal­len)  zur Ausscheidung an die Ober­fläche der Schleim­haut im Bereich der Mund-, Zungen- und Rachen­schleim­haut (aber auch der Na­sen- und Nasenneben­höhl­en­schleim­haut) transportiert.

Durch das Mundziehöl werden die Drüsen des Mund­raumes, lokale Nerven­bahnen, Lymphfluss sowie Durchblutung der Schleim­­haut aktiviert. Dadurch werden diese Stoffe vermehrt an die Oberfläche der Schleimhäute transportiert.

Das generelle Problem: beim anschließenden Transport dieser Stoffe durch den ganzen Darm wird ein größerer Teil wieder ins Blut aufgenommen. Ab einer gewissen gesamten Gift­belastung ist es für den Körper ohne Hilfe kaum mehr möglich, re­le­vante Mengen an Körpergiften aus­zuscheiden (Körper versucht Gift auszuscheiden, doch auf dem Aus­scheid­ungsweg wird Gift wieder aufgenommen  "Selbst­ver­gift­ung"/"Rück­vergiftung" = Auto­in­toxi­kation).

Die Lösung: durch die richtige An­wendung des ätherischen Mundöls wird wasser- und fettlöslicher Kör­permüll von der Oberfläche und auch den etwas tieferen Schichten der Schleimhäute in das Öl aufgenommen und durch anschließendes Ausspucken definitiv aus dem Körper entfernt.